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Bodenaufbau zum Gemüseanbau

Wie wir mit Mulch, Kompost, Schafwolle, Kalk und Mist den Boden aufbauen

Gemüsebeet mit Strohmulch und wachsenden Pflanzen

Der Boden im Garten Vignascia ist sehr mager, sandig fast staubig trocken. Die Böden im Tessin sind meistens sauer da es hier kein Kalkgesten in den Bergen gibt, sondern Gneis und Granit die kein Kalk Enthalten. Auch im Wasser haben wir daher kein Kalk. Das mag für die Kaffeemaschine gut sein aber im Garten fehlt Kalk. Die meisten Gemüsearten bevorzugen neutralen Boden. Am einfachsten würde man guten Humus draufpacken und loslegen. Wir haben es aber nicht so eilig und versuchen daher den Boden langsam aufzubauen. Wir machen Kompost, bringen Schafwolle in den Boden, Mulchen mit Heu und Laub und mischen Kalk, Asche und Gesteinsmehl unter. Asche ist alkalisch, also das Gegenteil von Sauer, so hilft das Heizen mit Holz unserem Garten bessere Erde zu schaffen. Unser Nachbar hat Hochlandrider deren Mist wir auch auf die Beete ausbringen. So wird der Boden langsam aber sicher immer besser.

Warum Mulchen?

Mulchen bezeichnet das Bedecken des Bodens mit organischem Material. Stroh, Laub, Mist die mit der Zeit verrotten und so den Boden mit Nährstoffen anreichern. Durch die Bedeckung wächst viel weniger Unkraut und der Boden bleibt darunter länger feucht. Während kalten Perioden schützt das Mulch Material die Pflanzen vor Frost.