Sanierung Haus Vignascia
Im Sommer 2018 sind wir eingezogen. Das Haus hatte jedoch noch keine Küche und auch sonst war es nicht sehr gemütlich, so dass wir bald mit sanieren anfangen. Erst kommt die Küche, später das Bad, der Boden OG und irgendwann das Dach, neue Fenster…
Küche

Von der Idee zur Wirklichkeit
Erst wollten wir eine alte Küche günstig kaufen und hier einbauen. Wir hätten sie irgendwo holen und transportieren müssen und dann noch einpassen. Das schien uns zu kompliziert also beschlossen wir selbst eine Küche zu bauen. Folgende Kriterien sollte sie erfüllen:
- Verwendung natürlicher Materialien
- Minimale Kosten durch Selbstbau und Upcycling
- Eine Küche, die zum rustikalen Charakter des Steinhauses passt
Nach einigen Skizzen und Planungen machten wir uns auf die Suche nach geeignetem Holz. Beim Baustoffhändler in der Nähe fanden wir günstiges, rohes Bauholz. Mit der Hobelmaschine des Grossvaters – ein robustes Gerät, das trotz seines Alters hervorragende Arbeit leistet, bearbeiteten wir die Bretter.



Der Aufbau der Küche
Mit dem vorbereiteten Holz begannen wir den eigentlichen Bau der Küche. Zuerst errichteten wir ein stabiles Grundgerüst aus Holzbalken, das später mit den gehobelten Brettern verkleidet wurde.
Besonders wichtig war uns die Arbeitsplatte – sie musste strapazierfähig und pflegeleicht sein. Wir entschieden uns für massive Holzbretter, die wir mehrfach mit Leinöl behandelten, um sie wasserabweisend und robust zu machen.
Als Rückwand entschieden wir uns für eine bedruckte Alu-Dibond Platte.
Ein besonderes Highlight unserer Küche ist die Spüle. Statt eine neue zu kaufen, haben wir einen Teil eines alten Kupferboilers umfunktioniert.


